Soul Sound

Time for change?


Es fällt mir schwer, mit halber Kraft Dinge zu erledigen. Ich bringe gerne Dinge zum Abschluss, dann sind sie fertig und ich kann mich darüber freuen. Und momentan im Anschluss rumsitzen und warten. Teilweise über zwei Tage. Was macht man dann?
Es ist faszinierend, wie langsam die Zeit vergeht, wenn man sich langweilt. Wer länger über das Wort „Langeweile“ nachdenkt, kommt wahrscheinlich auch zu dem Schluss, dass diese Tatsache bereits bekannt war, bevor es überhaupt ein Wort für diesen Zustand gab. Faszinierend. Nur wer sich wirklich langweilt, findet auch die Zeit, über solche Dinge nachzudenken. Aber hey, so sind ganze Lehrbücher und Studiengänge entstanden. Man könnte also meinen, Langeweile sei auch etwas Gutes. Wenn ich nicht merken würde, wie sie langsam aber sicher meine Gehirnzellen abtötet und die Kreativität aus mir heraussaugt. Ich habe nichts mehr zu erzählen, weil ich auch nichts erlebe. Ich hatte gehofft, das würde sich mit dem neuen Job ändern, aber es ist schlimmer als zuvor. Könnte ich Latein, würde es mir spätestens jetzt nicht mehr weiterhelfen, doch ich verstehe nur Spanisch (Dieser schlechte Witz wird Ihnen präsentiert von Langeweile!).
Ich mache den Job noch nicht lange, daher sage ich mir immer wieder, dass ich nur weiter eingearbeitet werden muss. Mit den neuen Fähigkeiten kommen auch die Projekte. Aber wenn man so die Punkte auf der Raufasertapete zählt, kommt man ins Grübeln, wie lange man warten soll.
13.4.17 08:20


Ein Hund namens Puh

Ich habe gestern einen kleinen Australian Shepperd-Welpen kennengelernt. Gerade mal 9 Wochen alt, tappste er sich mit einem blauen und einem grauen Augen gepaart mit einer braunen Stupsnase direkt in aller Herzen. Wie vieleWelpen in diesem Alter war er sehr neugierig, hat sich über Menschen und andere Lebewesen gefreut und ließ sich am liebsten durchkuscheln. Ich habe ihn direkt ins Herz geschlossen.Heute wurde er beerdigt. Er hatte Leberkrebs, der bereits stark gestreut hatte, man konnte nichts mehr für ihn tun. Sein Herrchen und Frauchen wussten von nichts, gestern haben wir noch überlegt, wie sich sein Charakter wohl entwickeln würde. Heute musste er in die Klinik.Ich komme noch nicht wirklich damit klar, dass sein Leben nach neun kurzen Wochen wieder vorbei ist und diese neun Wochen wahrscheinlich auch noch sehr schmerzhaft für ihn waren. Trotzdem freue ich mich, dass ich seine Bekanntschaft machen durfte. Wenn kleine Pfoten große Spuren hinterlassen.
26.3.17 23:10


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